Das Fertighaus bietet vor allem Vorteile hinsichtlich seines Preises und seiner schnellen Fertigstellung. Der Bauherr nimmt Abstriche bei der Individualität in Kauf, was jedoch angesichts des günstigen Preises nicht weiter tragisch ist.
In Musterhausausstellungen suchen sich die Bauwilligen vor dem Hausbau ihr gewünschtes Traumhaus aus. Einzelne Fertigteile und Komponenten werden ausgewählt und je nach Geschmack und finanziellen Mitteln zusammengestellt. Dann werden die ausgewählten Bauteile im Werk von den Monteuren vorgefertigt, also beispielsweise Geländerbestandteile oder Treppen geformt. Später werden die Einzelteile auf die Baustelle gebracht und dort an Ort und Stelle fertig zusammengefügt.
Durch diese Bauweise wird sehr viel Zeit und auch Geld gespart. Je nachdem, ob es sich um ein schlüsselfertiges Haus handelt, zählt der Innenausbau mit zu den beinhalteten Leistungen. Man kann natürlich auch noch die Kosten für den Hausbau durch Eigenleistung senken. Hier bietet sich besonders der Innenausbau an, wie beispielsweise Maler- oder Trockenbauarbeiten. Das setzt natürlich entsprechendes handwerkliches Geschick der zukünftigen Hauseigentümer voraus.
Schön ist es, wenn die ganze Familie beim Hausbau mit anpackt. Auch der Bau und die Fertigstellung von einem Fertighaus sind mit einigen Arbeiten verbunden, die man als Familie gut erledigen kann. Hierzu zählen besonders die Reinigungs- oder die Malerarbeiten. Zum Beispiel können die Jüngsten in den Kinderzimmern mit Farbe und ihren Händen lustige Muster auf die einfarbige Tapete zaubern, wenn es die Eltern erlauben. Auch das Verlegen von Elektro- oder Wasserleitungen kann vom handwerklich geschickten Bauherren in Eigenleistung durchgeführt werden. Je mehr man selbst erledigen kann, umso günstiger wird der Hausbau. Sorgfältige Planung hilft also auch beim Fertighaus das Kostenrisiko im überschaubaren Rahmen zu halten.
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