Bevor man auf sein Moped steigt und losfährt, muss eine Mopedversicherung abgeschlossen werden. Bevor kein Versicherungsschutz besteht, erhält der Mopedfahrer auch kein Versicherungskennzeichen und darf somit auch nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
Um ein Moped im Straßenverkehr betreiben zu dürfen, muss mindestens eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Der Abschluss dieser Versicherung wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Durch die Haftpflichtversicherung sichert sich der Versicherungsnehmer gegen Schäden bei dritten Personen ab, die infolge der Nutzung des Mopeds entstehen können. Dabei sind durch den Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung, sowohl Fahrer wie auch Mitfahrer abgesichert.
Im Internet kann man eine ganze Reihe von Anbietern für Mopedversicherungen finden. Es wird sich in jedem Fall lohnen, die verschiedenen Versicherungsangebote miteinander zu vergleichen, um eine günstige Mopedversicherung abschließen zu können. Beim Vergleich wird man schnell sehr große Unterschiede bei den Preisen feststellen. Unterschiede in den Beiträgen für Mopedversicherungen können sich auch dadurch ergeben, dass für die Versicherung vereinbart wird, dass nur Personen einer bestimmten Altersgruppe das Moped fahren dürfen. Zusätzlich sollte man bei der Haftpflichtversicherung auf eine ausreichende Deckungssumme achten. Gute Versicherungen bieten eine Deckungssumme von 100. Mio. Euro an. Damit sollten alle Eventualitäten gut abgesichert sein und man kann sich mit ruhigen Gewissen das Fahrvergnügen genießen. Wenn dann doch mal etwas passieren sollte, weiß man, dass man gut abgesichert ist.
Neben der Haftpflichtversicherung, die von jedem Mopedfahrer verpflichtend abgeschlossen werden muss, gibt es auch noch Zusatzversicherungen, die für das Moped abgeschlossen werden können. Wenn man durch einen Versicherungsvergleich eine günstige Haftpflichtversicherung gefunden hat, ist durch die Ersparnis mit Sicherheit auch noch der Einschluss einer Teilkasko-Versicherung drin. Wer allerdings beim Schutz seines Mopeds mehr Sicherheit wünscht, der sollte zusätzlich eine Teilkaskoversicherung für sein Moped abschließen. Mit der Teilkaskoversicherung ist man dann auch gegen Schäden abgesichert, die am eigenen Moped entstehen können. Dazu gehören zum Beispiel Schäden, die beim Zusammenstoß mit Wild verursacht werden, Schutz vor Diebstahl, vor Glasbruch, Feuer, Sturm, Hagel und Schäden an der Verkabelung durch einen Kurzschluss. Auch für die Zusatzversicherung gibt es viele unterschiedliche Versicherungsangebote und man sollte auf einen Versicherungsvergleich auf keinen Fall verzichten.
Die Mopedversicherung weißt zusätzlich noch eine wichtige Besonderheit auf. Es wird für jedes neue Verkehrsjahr ein neues Versicherungskennzeichen benötigt. Das Verkehrsjahr für Mopedversicherungen beginnt jeweils am 1. März eines Jahres und endet, je nachdem ob das darauffolgende Jahr ein Schaltjahr ist oder nicht, am 28/29. Februar des darauffolgenden Jahres. Der Abschluss einer Versicherung kann entweder für das komplette Versicherungsjahr erfolgen oder aber für einen kürzeren Zeitraum vorgenommen werden.
Mit dem richtigen Versicherungsschutz kann der Mopedfahrer dann ganz in Ruhe die Fahrt mit dem Moped genießen und muss sich keine Sorgen machen, was bei einem Schadensfall passiert. Die Haftpflichtversicherung ist ein Muss, die Teilkaskoversicherung kann zusätzlich dazu beitragen, dass man ruhiger schlafen kann.
|