Gesetzliche Krankenkasse oder PKV Krankenversicherung? Diese Frage stellen sich jährlich Tausende, die nicht mehr gesetzlich krankenversicherungspflichtig sind. Das trifft auf jeden zu, der mehr als 48150 Euro im Jahr verdient, auf viele Beamte und auf Selbstständige. Rund 10 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sichern sich für den Krankheitsfall bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) ab. Ein Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung kann sich auch hinsichtlich der Leistungen lohnen. In vielen Fällen sind diese bei den Privaten besser. Die konkreten Beiträge und Leistungen einer PKV Krankenversicherung können jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Vor Abschluss eines Vertrages ist daher ein PKV Vergleich auf jeden Fall anzuraten.
Beim Eintritt in eine private Krankenversicherung wird die Höhe der Beiträge individuell nach dem zu erwartenden Krankheitsrisiko kalkuliert. Das schätzt die private Krankenversicherung zum Beispiel für Frauen und ältere Menschen oft höher ein, als für junge Männer. Ein PKV Vergleich listet unter anderem die Tarife für unterschiedliche Personenkreise auf, so dass man den günstigsten für sich ermitteln kann.
Die festgelegten Beiträge sollen für die Versicherten der PKV Krankenversicherung möglichst stabil bleiben. Verändern sich die Gesundheitskosten wegen nicht einkalkulierter Faktoren, werden die Beiträge angepasst. Steigen könnten sie wegen einer höheren Lebenserwartung oder neuer medizinischer Entwicklungen, sinken zum Beispiel durch bessere Möglichkeiten der Prävention. Um die Beiträge im Alter stabil zu halten, gibt es bei den privaten Versicherern seit dem Jahr 2000 einen Altersentlastungszuschlag, der in die Rückstellungen für steigende Gesundheitskosten im Alter fließt. So soll ein starker Anstieg der Beiträge für ältere Menschen vermieden werden.
Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten haben Mitglieder einer PKV Krankenversicherung Einblick in ihre Abrechnungen und können nachvollziehen, was ihre Behandlung gekostet hat. Überzogene Arzthonorare sind also nicht möglich. Dafür gibt es oft eine Vorzugsbehandlung und weniger Zuzahlungen, weil die PKV Krankenversicherung mehr Leistungen vergütet.
Wegen der individuellen Einstufung nach dem Krankheitsrisiko sind die Beiträge zur privaten Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen. Das macht sie vielfach attraktiver als eine freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Wegen der variablen Kriterien und der persönlichen Einstufung sollte man aber vor dem Abschluss eines Versicherungsvertrages einen gründlichen PKV Vergleich anstellen. Seriöse Versicherungsdienstleister bieten den PKV Vergleich als Service an und finden die für den Kunden günstigste Versicherung heraus. Mit den entsprechenden persönlichen Angaben kann ein solcher PKV Vergleich auch online erfolgen. |