Die private Gesundheitsvorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung. Rund 900 Euro investieren Erwachsene in Deutschland durchschnittlich in Präventionsmaßnahmen und Gesundheit – zusätzlich zur Krankenversicherung. Der so genannte zweite Gesundheitsmarkt wird zunehmend wichtiger. Vor allem die Bereiche Fitness und Ernährung konnten in den letzten Jahren erhebliche Zuwächse verzeichnen. Es wird mehr Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung gelegt, Übergewicht wird der Kampf angesagt und Sport ist längst mehr als das, was im Fernsehen gezeigt wird. Besonders durch Trendsportarten wie Nordic Walking kommen auch zuvor überzeugte Nichtsportler auf den Geschmack und unterstützen so ihre Gesundheit – ganz gleich in welchem Alter. So treten auch durch Übergewicht hervorgerufene Krankheitsbilder in geringerem Umfang auf.
Auch das Rauchen hat an Reiz verloren. Statistiken zeigen, dass der Verzicht auf Nikotin und den übermäßigen Genuss von Alkohol eine Reihe von Krankheiten im Vorfeld verhindern kann. Durch das Nein zur Zigarette wird beispielsweise das Risiko von gefährlichen Krankheiten wie Herzinfarkten, Schlaganfällen und Krebsarten deutlich herabgesetzt. Das Bewusstsein, etwas für seine Gesundheit tun zu müssen, selbst aktiv zu werden, setzt sich in den Köpfen der Bundesbürger immer mehr durch. Eigenverantwortung lautet das Stichwort.
Dies gilt jedoch nicht nur für die eigene Gesundheitsvorsorge, sondern auch für die Krankenversicherung. Immer mehr Versicherte machen von ihrem Recht Gebrauch, in eine private Krankenversicherung zu wechseln, um bessere und mehr Leistungen in Anspruch nehmen zu können, die im Beitrag enthalten sind. Anders als bei den gesetzlichen Versicherungen, bei denen immer mehr Leistungen gestrichen werden, kann über die private Krankenversicherung eine umfassende Gesundheitsvorsorge vorgenommen werden. Dies geschieht entweder über die Vollversicherung im privaten Bereich oder eine private Zusatzversicherung, beispielsweise für Zahnersatz oder Heilpraktiker-Behandlungen. Die Bandbreite an Behandlungsmethoden ist somit um ein Vielfaches höher, als wenn man nur in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Die Beitragshöhe in der privaten Krankenversicherung ist nebenbei auch günstiger als in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo seit der 2009 in Kraft getretenen Gesundheitsreform ein Einheitsbeitragssatz von 15,5 Prozent gilt. Doch es gibt auch innerhalb der einzelnen Angebote der privaten Versicherungsgesellschaften Unterschiede in Preis und Leistung. Ein Kostenvergleich private Krankenversicherung lohnt sich deshalb, um die beste und günstigste private Krankenversicherung, die die individuellen Bedürfnisse am besten abdeckt, herauszufinden. |